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Beachvolleyball
 
Beachvolleyball

Die Anfänge des Beachvolleyballs gehen bis in das Jahr 1915 zurück. Damals soll ein US-Amerikaner namens George David Center das erste Mal mit Freunden eine Partie Beachvolleyball am Strand von Waikiki auf Hawaii gespielt haben. Schon einige Jahre später begann die Outdoor-Variante des bis dahin ausschließlich in der Halle gespielten Volleyballs dann auch das US-amerikanische Festland zu erreichen und erfreute sich Anfang der 20er Jahre wachsender Beliebtheit und steigenden Spielerzahlen. Erste Zentren des Beachvolleyballs waren Kalifornien und die Copacabana in Rio de Janeiro. Schon bald gründeten sich erste sogenannte Beachclubs, die auch Wettbewerbe organisierten. Von einer Professionalisierung des Sports war man damals aber noch weit entfernt. In den 30er Jahren begann Beachvolleyball dann auch langsam aber sicher an den Stränden Europas Fuß zu fassen und sich als beliebte Freizeitsportart zu etablieren.


Regeln beim Beachvolleyball

Ursprünglich wurde Beachvolleyball, genau wie sein in der Halle praktiziertes Vorbild, sechs gegen sechs gespielt. Die heute übliche Spielweise mit nur zwei Spielern pro Team soll der Legende nach von einem Mann namens Paul Johnson in den 30er Jahren aus der Not heraus geboren worden sein. So wartete er angeblich vergeblich auf einige seiner Mitspieler und beschloss kurzer Hand das Spiel mit nur zwei Spielern auf jeder Seite zu starten. Gespielt wird auf einem Feld aus Sand, das in der Mitte von einem Netz geteilt wird. Die Regeln beim Beachvolleyball sind ziemlich simpel: Einen Punkt erzielt man, indem man den Ball über das in der Mitte des Feldes gespannte Netz auf den Boden der gegnerischen Spielhälfte befördert bzw. den Gegner dazu zwingt, den Ball ins Netz oder ins Aus zu schlagen. Um dies zu erreichen, darf der Ball mit dem gesamten Körper berührt werden, muss jedoch spätestens nach drei Berührungen auf die gegnerische Seite gespielt werden, sonst erhält die gegnerische Mannschaft einen Punkt. Ein Spiel beim Beachvolleyball besteht aus zwei Gewinnsätzen. In den ersten beiden Sätzen benötigt man 21 Punkte, im letzten 15, um zu gewinnen. Allerdings können die Sätze auch über die 21-Punkte-Marke hinausgehen, da man einen Satz nur mit zwei Punkten Vorsprung für sich entscheiden kann.


Professionalisierung des Beachvolleyballs

Der Weg aus einer reinen Freizeitbeschäftigung hin zu einer professionalisierten Sportart begann für das Beachvolleyball in den 40er Jahren, als in Kalifornien erste Turniere, bei denen es auch Preisgelder zu gewinnen gab, veranstaltet wurden. In den folgenden Jahrzehnten etablierten sich immer mehr jährlich stattfindende Turniere, zunächst nur in den USA, später dann auch in Brasilien und Europa. Den endgültigen Schritt zur Anerkennung als professionelle Sportart erreichte Beachvolleyball dann 1996 mit der Aufnahme in das Programm der Olympischen Sommerspiele, aus dem es seither nicht mehr wegzudenken ist.

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