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Hautsache Training - warum es so wichtig ist, was du drunter trägst?

Wer gerne Sport treibt, kommt über kurz oder lang mit ihr in Berührung: Funktionsunterwäsche. Zugegeben, das klingt alles andere als sexy. Und dennoch ist diese spezielle Unterwäsche mehr als attraktiv für Sportskanonen wie dich. Sie schmiegt sich an dich, hält dich warm und verhilft dir zu neuen Höchstleistungen. Warum das so ist und worauf du beim Kauf von Funktionsunterwäsche achten solltest, verraten wir dir hier.


Hautsache Training

Was bringt Funktionsunterwäsche beim Sport

Auch wenn es vielleicht nicht dein Lieblingsthema ist und du eventuell sogar die Nase rümpfst: Lass uns zunächst einmal über Schweiß reden. Denn es ist doch nun mal so: Wer sich viel bewegt, der schwitzt.

Und das ist auch gut so, denn Schwitzen ist die natürliche Klimaanlage unseres Körpers. Durch das Verdunsten der Flüssigkeit auf der Haut kühlt unser Körper uns auf die ideale Betriebstemperatur runter und verhindert Stillstand durch Überhitzung. Damit das funktioniert, muss der Schweiß allerdings direkt auf der Haut verdunsten können.

Tragen wir beim Sport normale Kleidung, funktioniert das leider nicht. Der Körper wird immer wärmer, was wiederum eine erhöhte Transpiration zur Folge hat. Das Ergebnis: Sobald du richtig auf Touren bist, ist deine Unterwäsche klatschnass, deine Haut glühend heiß und deine Kehle staubtrocken. Vom Geruch wollen wir gar nicht reden. Hinzu kommt, dass die nasse Kleidung unangenehm an der Haut klebt, scheuert und einfach nicht trocknet. Also fängst du an zu frieren und wirst zu allem Überfluss auch noch krank.


Funktionsunterwäsche

Funktionsunterwäsche als 1. Schicht im Zwiebelprinzip


Abhilfe schafft die richtige Funktionsunterwäsche. Als erste Schicht im Zwiebelprinzip liegt sie direkt auf der Haut und unterstützt diese bei ihrer Arbeit, die Körpertemperatur zu regulieren. Statt den Schweiß einfach nur aufzusaugen, transportieren die funktionalen Fasern die Flüssigkeit nach draußen, wo sie verdunsten kann. Lediglich ein dünner Schweißfilm bleibt auf der Haut zurück, sodass der natürliche Kühlungseffekt erhalten bleibt.

Durch ihre spezielle Konstruktion, nimmt moderne Funktionsunterwäsche dabei gleichzeitig Rücksicht auf die verschiedenen Körperzonen. Durch den Einsatz unterschiedlicher Materialstärken werden die Anforderungen der jeweiligen Körperzonen berücksichtigt. Schweißzentren wie Achseln, Rücken und Brust werden vermehrt gekühlt, während empfindlichere Zonen wie Knie oder Nieren warmgehalten werden. Ein angenehmer Nebeneffekt dieser "Klimaanlage": Schweißgeruch wird gemindert. Und weil die Stoffe zumeist schnell trocknen, frierst du auch nach dem Sport nicht. Sportbedingte Erkältungen werden unwahrscheinlicher.

Bei kälteren Temperaturen bildet die Funktionsunterwäsche die Grundlage für das Zwiebelprinzip. Denn auch die atmungsaktivste Jacke bringt nichts, wenn sich die Feuchtigkeit schon darunter staut. Das beliebte Drei-Lagen-System kann seine Wirkung nur entfalten, wenn die Basis stimmt. Am besten eignen sich lange Unterhosen und Unterhemden. Sie klimatisieren den Körper optimal und beugen Hitzestau vor.


Kurze Wäsche

Sommer wie Winter: Funktionsunterwäsche ist die Basis deines Sport-Outfits

Es lohnt sich, in eine Auswahl hochwertiger Kombinationen zu investieren. Mehrere Kombinationen? Ja: Zum einen wird meistens ein Set in der Wäsche sein. Und zum anderen benötigst du im Sommer andere Wäsche als im Winter. Zumindest wenn du kein reiner Indoor- oder Gutwettersportler bist. So eignen sich beim Indoor-Training oder bei sommerlichen Temperaturen vor allem kurze Kombinationen, die ohne was darüber getragen werden können. Hier zählt also neben den inneren Werten vor allem auch die Optik!

Auf die richtige Passform kommt's an

Egal ob Funktionsshirt, Lauftight, Funktionsunterhose, Sportsocke oder Sport BH: Achte beim Kauf unbedingt auf die richtige Passform. Denn auch die beste Funktionsunterwäsche kann ihre Aufgaben nur erfüllen, wenn sie eng anliegt und gut sitzt - auch nach mehrmaligem Tragen. Dabei darf sie dich natürlich nicht einschnüren oder gar zwicken und kneifen. Wichtig ist auch, dass die Nähte gut verarbeitet sind. Denn sonst kommt es schnell zu Druck- und Scheuerstellen.

Auch das Material ist entscheidend

Auch die Auswahl des Materials hängt stark von Sportart und Wetterbedingungen ab. So stellt eine schnelle Joggingrunde bei sommerlichen Temperaturen natürlich andere Anforderungen an das Material als eine Skitour bei Minusgraden. Außerdem spielen deine persönlichen Bedürfnisse eine entscheidende Rolle: Es geht um deinen Aktivitätsgrad, eventuelle Pausenzeiten sowie darum, ob du stark schwitzt oder nicht.

Jedes Material hat andere Vorteile.

Kunstfasern wie Polyester, Polypropylen oder Polyamid haben eine bessere Kühlleistung und trocknen extrem schnell. Shirts aus der feinen, dünnen Merinowolle oder Merino-Mix-Gewebe bieten hingegen eine sehr gute Wärmeisolation - selbst wenn sie feucht sind. Es gibt Materialien mit integriertem UV-Schutz und solche, die bügelfrei sind. Manche wirken sogar antibakteriell, um der Geruchsbildung vorzubeugen. Hier entscheidest du, worauf es dir ankommt!


Kompressionswäsche

Kompressionswäsche für den Trainingseffekt

Funktionsunterwäsche wirkt gesundheitsfördernd, steigert dein Wohlgefühl beim Training und unterstützt dich so beim Erzielen neuer Höchstleistungen. Einige Hersteller gehen sogar noch einen Schritt weiter und bieten Modelle mit Kompressionsfunktion an.

Der extrem enge Sitz soll die Durchblutung fördern, Muskeln stützen und die Regenerationszeit verkürzen. Die leistungsfördernden Kompressionsunterhosen und Kompressionsshirts sind vor allem bei Sprintern und Radfahrern beliebt. Für längere Touren und Sportler, denen nicht der Trainingseffekt, sondern vor allem der Tragekomfort wichtig ist, eignet sich solch ein Stützdress aber eher nicht.



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