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Tennis-Equipment – mach’s wie Kerber und Co.

Spätestens seitdem Angelique Kerber Anfang 2016 bei den Australian Open den ersten Grand-Slam-Sieg einer Deutschen seit Steffi Graf im Jahr 1999 erringen konnte, ist Tennis wieder in aller Munde. Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten kannst du Tennis jedoch nicht einfach überall spielen. Neben einem vernünftigen Platz kommt es vor allem auf die richtige Ausstattung an.

Finde den passenden Schläger

Bei der Wahl des passenden Schläger-Modells solltest du einige wichtige Dinge beachten. Denn welches Racket zu dir passt, hängt in erster Linie von deinen individuellen körperlichen Eigenschaften und Spielanlagen ab.

Balance

Die Schlägerführung wird vor allem von der Balance beeinflusst. Hierbei unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Balancearten:

Liegt der Balanceschwerpunkt eines Schlägers mit Standardlänge (68,5 cm) vom Griff aus gemessen bei 34 cm oder mehr, so spricht man von kopflastigen Schlägern. Diese sind besonders für Spieler mit kürzerem und schwächerem Schwung geeignet, da das erhöhte Gewicht am Schlägerkopf höhere Impulse auf den Ball überträgt. Dadurch lassen sich Schläge mit mehr Druck ausführen, worunter jedoch auch Kontrolle und Präzision leiden können. Kopflastige Schläger sind überwiegend im Anfänger-, Junioren- und Seniorenbereich zu finden.

Ausgewogene Schläger haben einen Balanceschwerpunkt von rund 33 cm und sind die perfekte Wahl für Allrounder. Die meisten Tennisschläger auf dem Markt fallen unter diese Kategorie, da hier die Stärken von kopf- und grifflastigen Schlägern vereint werden. Ausgewogene Rackets sind somit für die breite Masse an ambitionierten Spielern am besten geeignet.

Technisch und körperlich sehr starke Spieler greifen dagegen zu grifflastigen Schlägern mit einem Schwerpunkt unter 33 cm. Diese weisen zwar ein höheres Gewicht auf, erzielen aber auch eine höhere Präzision. Durch die erhöhte Schwungmasse lässt sich der Schlägerkopf schneller bewegen, es bedarf jedoch auch mehr Kraft und Technik, mit solchen Schlägern Druck hinter den Ball zu bringen. Für Anfänger sind grifflastige Schläger daher weniger geeignet.

In der Regel geben die Hersteller den Schwerpunkt eines Schlägers an. Allerdings lässt er sich auch ganz einfach selbst feststellen, indem der Schläger – ähnlich wie eine Waage – horizontal auf den ausgestreckten Zeigefinger gelegt und dort balanciert wird.


Griffstärke

Dein Tennisschläger soll natürlich auch gut in der Hand liegen. Deshalb darf der Griff des Schlägers weder zu dick, noch zu dünn sein. Die Griffstärke ist dann optimal, wenn deine Hand den Schläger komplett umschließt, die Fingerkuppen den Handballen aber ganz knapp nicht berühren. Es wird in fünf verschiedenen Griffstärken unterschieden:

L 1 = 105 mm Griffumfang (kleine Frauenhand)

L 2 = 108 mm (normalgroße Frauenhand / kleine Männerhand)

L 3 = 111 mm (größere Frauenhand / normalgroße Männerhand)

L 4 = 114 mm (größere Männerhand)

L 5 = 118 mm (große Männerhand)


Schlägerkopfgröße

Die Ballbeschleunigung eines Schlägers ist umso höher, je größer die Schlagfläche ist. Kleinere Schlagflächen ermöglichen dagegen eine bessere Kontrolle und sind somit für technisch versiertere Spieler geeignet, die den Ball gut in der optimalen Trefferzone des Schlägers, dem sogenannten Sweetspot, treffen. Deshalb haben sportliche Schläger tendenziell einen eher kleineren Kopfumfang. Bei der Kopfgröße wird in drei Kategorien unterschieden:

- Midsize: 548 bis 606 cm²

- Midplus: 613 bis 677,5 cm²

- Oversize: 678 bis 800 cm²

Sind Balance, Griffstärke und Kopfgröße gut abgestimmt, ist die Frage nach dem Hersteller eher nebensächlich. Verschiedene Hersteller bieten qualitativ hochwertige Schläger an. Auch im Profizirkus unterscheiden sich diesbezüglich die Vorlieben. Während die deutsche Tennis-Queen Angelique Kerber etwa auf Yonex-Schläger vertraut, schwört ihre Erzrivalin Serena Williams ebenso wie Rekord-Grand-Slam-Gewinner Roger Federer auf die US-Marke Wilson. Der aktuelle Weltranglistenerste Andy Murray und sein Verfolger Novak Djokovic wiederum spielen mit Schlägern aus dem Hause Head.

Optional: Für Kinderschläger gilt, dass die Schläger in Abstimmung mit der Körpergröße so gewählt werden, dass das Kind ihn problemlos bewegen kann. Der Rahmen sollte zwar nicht zu kurz sein, aber bei hängendem Arm auch nicht auf dem Boden schleifen. Wenn die Länge des Schlägers optimal passt, so stimmt das Gewicht automatisch, da die Hersteller darauf achten, Rackets in Kinder- und Jugendgröße nicht zu schwer zu gestalten.

Für jeden Untergrund der passende Schuh

Sowohl der sportliche Erfolg, als auch deine Gesundheit hängen maßgeblich davon ab, in welchem Schuh du den Tenniscourt betrittst. Die wichtigsten Aspekte sind dabei die Stabilität, die Sohle und die Dämpfung der Schuhe. Ein guter Schuh schont nicht nur deine Gelenke, Muskeln und Bänder, sondern entlastet auch den Rücken. Hier solltest du keine Kompromisse eingehen und auf bewährte Markenhersteller wie adidas, Nike, K-Swiss, Asics oder Babolat vertrauen.

Ein weiterer Faktor bei der Auswahl des optimalen Tennisschuhs ist der Untergrund, auf dem gespielt wird. Denn nicht jede Sohle ist für jeden Boden gleichermaßen geeignet. Tennisschuhe ohne Profil eignen sich für das Spiel in der Halle auf Veloursteppichen oder Kunststoffböden. Daneben gibt es Schuhe, die durch ein besonderes Fischgrätenprofil optimale Haftfestigkeit auf Asche- und Sandboden gewährleisten und oft auch über ein spezielles Netz im Inneren verfügen, um das Eindringen von Sand zu verhindern. Solche Modelle, wie etwa der Nike Air ZoomUltra Clay tragen in aller Regel die englische Bezeichnung für Sandplatz (clay court) im Namen.

Am weitesten verbreitet sind jedoch All-Court-Schuhe. Wie der Name schon sagt, eignet sich ihr aus verschiedenen Elementen zusammengesetztes Profil in der Halle wie auch draußen auf sämtlichen Oberflächen.

Mit einer riesigen Auswahl an Schlägern und Schuhen aber auch Outfits sowie Accessoires, die jeden Besuch auf dem Tennisplatz abrunden, hast du im SportScheck Online-Shop die Möglichkeit, deine komplette Tennis-Ausrüstung zusammenzustellen. Genau so, wie sie perfekt zu dir passt.