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Action & Fun im Wasser


Badeanzug vs. Bikini

Suchst du einen echten Traditionssport, der auch heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat? Dann bist du beim Surfen genau richtig. Wellenreiten in seiner Urform gibt es schon seit annähernd 4000 Jahren. Die Polynesier brachten es nach Hawaii, von wo aus sich der heiße Ritt im kühlen Nass dann um die ganze Welt verbreitete. Du willst es diesen Sommer packen? Dann nichts wie rauf aufs Board!

Ein erfahrener Schwimmer solltest du als angehender Surfer schon sein - denn wenn der Wellengang die normalen Badegäste aus dem Wasser treibt, fängt der Spaß für dich erst an. Aber sonst musst du beim Surfen, außer einer gewissen Fitness, keine speziellen Voraussetzungen erfüllen. Aufs Meer muss man sich allerdings hinaus wagen, deshalb sollte man sich mit dem Gezeitenwechsel und den Strömungsverhältnissen vertraut machen. Als Anfänger ist man bei Niedrigwasser und auflaufender Flut am sichersten.

Beim Surfen gibt es außerdem gewisse Verkehrsregeln: Wer zum Beispiel näher zum Brechungspunkt der Welle fährt, hat Vorfahrt. Dabei gilt: eine Welle, ein Surfer. Solche Grundregeln und natürlich auch den Einstieg in die richtige Technik sowie alles über die "Anatomie der Welle" lernt man am besten in einem Surfkurs.

Und so einen Kurs kann man nicht nur auf Hawaii machen. Wenn dein Portemonnaie für einen Trip in den Aloha-State noch nicht ausreicht, findest du auch in Europa das passende Revier fürs Surfboard, zum Beispiel an der französischen und portugiesischen Atlantikküste.


Welches Surfboard passt zu Dir?


Surf Boards

So unterschiedlich wie die Surfer und Surfspots ist auch das passende Surfboard. Ein Longboard eignet sich wegen seiner Richtungsstabilität eher für große Wellen - coole Bambus-Optik übrigens! Bei niedrigen Wellen ist man mit einem kürzeren und breiteren Surfboard besser beraten, Die Größen werden immer in Fuß angegeben.

Mit entscheidend für das Fahrverhalten ist auch die stabilisierende Finne. Mit einer zentralen Finne erhält das Board die maximale Wendigkeit, es liegt aber bei weitem nicht so stabil im Wasser wie ein Surboard mit einem 2+1-Setup (eine große Finne mit zwei kleineren, schräg angestellten Seitenfinnen). Ein guter Kompromiss ist das so genannte Thruster-Setup mit drei gleich großen Finnen. Viele Boards lassen sich auch mit verschiedenen Setups ausstatten.

Zu den Surfboards

Bodyboards: Bäuchlings durch die Tube


Body Boards

Wellenreiten lernt man nicht von heute auf morgen. Man muss schon sehr gut über seine Schwerpunktlage Bescheid wissen, wenn man länger als ein paar Sekunden oben bleiben will. Das gilt vor allem für das klassische Surfen.

Deutlich einfacher tut man sich als Einsteiger mit einem Bodyboard. Hier gleitet man auf dem Board liegend über die Wellen. Keine Sorge: Auch das Bodyboard wirst du häufig genug von unten zu Gesicht bekommen. Aber hier braucht es natürlich weit weniger Balance. Mit dem Bodyboard hast du die Frust-Spaß-Grenze schnell überschritten, du kannst aber dennoch viel übers Wellenreiten lernen. Wer schon ein sicherer Liege-Surfer ist, kann dann zur Drop-Knee-Variante übergehen, dabei kniet man mit einem Bein auf dem Board. Absolute Vollprofis surfen dann sogar mit dem Bodyboard im Stehen.

Leichter zu beherrschen ist ein Bodyboard auch an Land. Es fällt nämlich deutlich kompakter aus als ein Surfboard. Als Faustregel gilt: Für Einsteiger eignet sich ein Bodyboard, wenn es in der Länge vom Boden in etwa bis zum Bauchnabel reicht und in der Breite noch komfortabel unter die Armbeuge passt. Ein Bodyboard ist einfach zu transportieren - zumal es inzwischen auch gute aufblasbare Modelle gibt. Beim Bodyboarden trägt man übrigens kleine Schwimmflossen.

Der Spaß mit dem Bodyboard beginnt bei etwa einem halben Meter Wellenhöhe, Cracks sausen damit auch einen Acht-Meter-Brecher herunter. Gut Bodyboarden kann man in Deutschland an der Nordsee, zum Beispiel auf Sylt bei Westerland und Wennigstedt.

Egal ob klassisches Surfboard oder Bodyboard: Wenn man mal richtig in die "Waschmaschine" kommt, dann kann sich das Sportgerät schnell selbstständig machen. Hier empfiehlt sich in jedem Fall eine Fangleine, eine so genannte Boardleash. Das Leash wird am Knöchel oder unterhalb des Knies befestigt. Die Leine sollte nicht zu kurz sein, sonst kommt das Board nach dem Abstieg oft unerwartet heftig zurück.

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Stand Up Paddling: Probiers einfach aus!


Stand Up Paddling

Der größte Nachteil beim Body- oder Surfboard: Ohne Wellen läuft rein gar nichts. Wer sich also im Münchner Raum nicht ausschließlich auf die stehende Welle am Eisbach beschränken will, der sollte einmal Stand up Paddling versuchen. Dabei steht man, wie der Name schon sagt, auf dem Board. Ein langes Paddel sorgt für Vortrieb und wird auch zu Steuern eingesetzt.

Stand up Paddling geht auch bei Windstille und auf dem See. Auf der ruhigen Wasseroberfläche ist das Obenbleiben für Einsteiger deutlich einfacher. Man bekommt aber schon ein gutes Gefühl für die Balance. Wenn man aber den Dreh einmal heraus hat, dann kann man per Stand up Paddling auch über die Wellen düsen, und sogar Weißwasser- oder Flussfahrten sind durchaus drin.

Auch fürs Stand up Paddling gibt es spezielle Boards, und auch hier hängt die Form ganz vom Einsatzgebiet ab. Wer keine Lust auf Dachträger hat, wählt auch beim Stand up Paddling ein Board zum Aufblasen.

Das Paddel zum Board sollte ein gutes Stück länger sein als der Boarder. Hier gibt es gute längenverstellbare Modelle - one size fits all. Als Kälteschutz ist ein Neoprenanzug für alle Surfarten ratsam. Was es dabei zu beachten gibt, erfährst du hier.

Zu den SUP Boards & Ausrüstung

Surfen ist kein Sport - Surfen ist eher eine Lebenseinstellung, das sehen nicht nur die kalifornischen Beach Boys so. Körperbeherrschung, Koordination und Balance - in den Beinen wie auch in der Seele - all das kann man wohl kaum besser erlangen als beim Gleiten übers Wasser. Dabei gibt der Rhythmus der Natur den Takt vor. Keine Welle ist wie die andere, jedes Gewässer hat seine Eigenheiten, die Surfer, Bodyborder und Stand up Paddler immer wieder aufs Neue herausfordern. Und in der Euphorie auf dem Wasser kommt das obligatorische Beach-Boy-Falsett ja quasi von selbst. Passender Song: "Surfin' USA" - eh klar, oder?