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Wanderausruestung 12h-Wanderung

Wanderausrüstung für die 12h-Wanderung


Wenn du zum ersten Mal an einer 12 Stunden Wanderung teilnimmst, dann fragst du dich vermutlich: Schaffe ich es, einen ganzen Tag lang zu wandern? Welches Equipment brauche ich? Und welche Ausrüstung ist überflüssig? Was soll ich essen? Finde ich den Weg? Und vermutlich 1.000 andere Dinge. Alles können wir dir nicht beantworten, aber ein paar Tipps für eine gelungene Premiere haben wir dir hier zusammengestellt. Dazu findest du am Ende eine Packliste für Wanderungen bei jedem Wetter, damit dir selbst Regen und Feuchtigkeit dein Outdoor-Erlebnis nicht vermiesen.


Deine Wanderbekleidung


12 Stunden sind eine lange Zeit, in der sich auch Wetter und Temperaturen stark ändern können. Stellst du deine Bekleidung nach dem Zwiebelprinzip zusammen, kannst du flexibel auf alle Verhältnisse reagieren und bleibst stets warm und trocken. Unsere Empfehlungen für die einzelnen Schichten haben wir dir hier zusammengestellt:

SportScheck Wanderfestival

1. Schicht


Unterwäsche

Wenn du 12 Stunden wanderst, wirst du dich viel bewegen. Dementsprechend sinnvoll ist eine hochwertige Funktionsunterwäsche, die nicht nur die Feuchtigkeit vom Körper ableitet, sondern zugleich noch eine große Bewegungsfreiheit bietet. Für optimalen Komfort und Atmungsaktivität sollten die Teile möglichst eng sitzen und elastisch sein.


Socken

Die Zeiten kratziger Wollsocken sind zum Glück vorbei. Moderne Wandersocken verfügen oft über ein Gemisch aus Woll- und Funktionsfasern. So wird der Fuß trocken gehalten und zugleich etwas belüftet. Extratipp: Socken und Schuhe immer gemeinsam kaufen, bzw. beim Kauf mitnehmen. So siehst du schnell ob beides zusammenpasst, denn je nach Hersteller sitzen Dämpfung und Polster an unterschiedlichen Stellen.

Wanderausruestung 1. Schicht

2. Schicht


Oberteile

Über deiner Funktionsunterwäsche empfehlen wir dir atmungsaktive Blusen bzw. Hemden oder – ein lockeres Funktionsshirt mit langen Ärmeln. So hast du in der Früh warme Arme und gegen Mittag kannst du die Ärmel als Sonnenschutz nutzen oder nach oben krempeln.


Hosen

Woran erkennt man eine gute Wanderhose? Ganz einfach: am Schnitt. Und der muss in erster Linie zu dir passen. Stimmt die Form, wirst du dich auch auf langen Wanderungen wohl fühlen. Elastische Einsätze sorgen zusätzlich für Bewegungsfreiheit, abriebfeste Materialien für eine lange Lebensdauer. Mit einer Zipp-off Hose kannst du flexibel aufs Wetter reagieren. Wichtig dabei: Die Reißverschlüsse müssen abgedeckt sein, damit sie nicht scheuern. Ein vertikaler Reißverschluss ermöglicht es dir, die Hosenbeine abzuzippen ohne dafür die Schuhe ausziehen zu müssen.


Softshelljacke

Die Wanderjacke für alle Fälle: Eine Softshell wärmt dich und schützt zugleich vor Wind und leichtem Regen was sie zu einem sehr vielseitigen Kleidungsstück macht. Darum gehört sie unbedingt in den Rucksack. Wenn du dir eine neue zulegst, achte darauf, dass die Taschen nicht dort sitzen, wo der Hüftgurt deines Wanderrucksacks verläuft. Eine Unterarmbelüftung sorgt für angenehmes Klima, eine Kapuze bietet mehr Schutz vor Wind und Wetter.


Thermo-/ Daunenjacke

Gerade wenn es in der Nacht richtig kalt wird oder als Reserve für einen Wettersturz eignen sich leichte Thermojacken oder Daunenjacken optimal. Sie sind klein verpackbar, wiegen wenig und schützen dich wirkungsvoll vor Unterkühlungen.

Wanderausrüstung 2. Schicht

3. Schicht


Regenjacke

Während Softshelljacken nur vor leichtem Nieselregen schützen, hält dich eine Regenjacke bzw. Hardshelljacke auch bei heftigen Niederschlägen trocken. Als Sicherheitsreserve gehört sie daher immer ins Gepäck. Hochwertige Regenjacken zeichnen sich sowohl durch eine große Wassersäule (mehr als 10.000mm) als auch durch eine hohe Atmungsaktivität aus. Sämtliche Nähte sollten getaped sein und die Kapuze verfügt optimaler Weise über einen Verstellmechanismus, damit das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird. Auch hier gilt wie bei der Softshell: Die Gurte sollten nicht dort verlaufen, wo sich die Taschen befinden.


Regenhose

Genau wie die Regenjacke gehört auch die Regenhose zum Notfallequipment für Wanderer. Sie sollte immer dabei sein. Ein durchgehender seitlicher Reißverschluss macht es leichter, die Hose anzuziehen ohne dabei die Schuhe ausziehen zu müssen. Eine hohe Atumungsaktivität und Wassersäule steigert deinen Komfort.

Wanderausrüstung 3. Schicht

Accessoires


Wir sind eine lange Zeit unterwegs dementsprechend unterschiedlich kann das Wetter ausfallen. Darum ist es durchaus sinnvoll, wenn du dir sowohl eine Mütze und leichte Handschuhe wie auch einen Sonnenhut einsteckst. Eine Sonnenbrille schützt sowohl vor Wind als auch vor UV-Strahlen und sieht zudem gut aus. Eine Stirnlampe macht dir in der Dunkelheit das Leben leichter. Abgerundet wird deine Ausrüstung von einem kleinen Erste Hilfe Set mit Tape und Blasenpflaster.



Wanderschuhe


Auf unseren 12 Stunden Wanderungen sind wir vorwiegend auf breiten Wanderwegen unterwegs. D.h. dein Schuh muss weder für Steigeisen noch für Klettersteige geeignet sein. Ein gewisser Knöchelschutz ist dagegen überaus sinnvoll. Darüber hinaus sollten deine Schuhe eine Sohle mit griffigem Profil aufweisen. Sind sie zudem noch wasserdicht und atmungsaktiv, erhöht sich der Komfort auf der langen Tour. Wenn du dir ein neues Modell zulegst, gilt: So leicht wie möglich, so robust wie nötig. Ob du dich dann für Wanderstiefel, Trekkingstiefel oder Bergschuhe bzw. für Leder oder Synthetikmaterial entscheidest, liegt bei dir und deinen Füßen. Denn das wichtigste Kriterium für einen Wanderstiefel ist, dass du dich wohl drin fühlst.

Wanderschuhe

Wanderstöcke


Besonders auf Passagen, die bergab führen, entlasten Stöcke die Gelenke. Waren Wanderer noch vor wenigen Jahrzehnten oft nur mit einem Stock unterwegs, haben sich mittlerweile die paarweisen Trekkingstöcke durchgesetzt. Sie unterstützen jeden Schritt und erhöhen das Gleichgewicht. Hochwertige Modelle erkennst du an einem geringen Gewicht, einer langen Griffzone und gedämpften Handschlaufen. Waren bislang Teleskopstöcke das Maß der Dinge, gibt es seit wenigen Jahren auch Faltstöcke mit einem kleineren Packmaß so dass du sie auch im Rucksack transportieren kannst.



Rucksack


Da du für die 12 Stunden Wanderung weder Übernachtungsausrüstung noch große Mengen an Lebensmitteln transportieren musst, genügt ein Tagesrucksack mit ca. 30 Litern Volumen. Das Angebot in diesem Segment ist nahezu unüberschaubar groß, aber wir haben ein paar Tipps für dich, wie du trotzdem einen Rucksack findest, der perfekt zu dir passt: Als erstes solltest du darauf achten, dass die Rückenlänge zu deinem Körper passt bzw. dass sie verstellbar ist. Das Selbe gilt für die Schultergurte. Sie sollten breit genug sein, um die Last angenehm zu verteilen und dich nicht einengen. Die Entscheidung ob Toploader oder Reißverschlussöffnung liegt bei dir. Beide Rucksäcke funktioniert gleich gut. Aber in jedem Fall ist eine Aufteilung in Hauptfach und ein bis zwei Seitenfächer sinnvoll. Während Bekleidung und Proviant im Hauptfach landen, eignen sich die Seitenfächer für kleinteiliges Zubehör, nach dem keiner lange suchen will wie zum Beispiel Sonnencreme, GPS-Gerät, Schlüssel, Foto, Taschenmesser, Wanderkarte bzw. Stempelkarte und Trinkflasche. Extratipp: hat dein Lieblingsrucksack keine Regenhülle, kannst du ihn auch mit einem Müllbeutel auskleiden. So bleibt der Inhalt selbst bei Regen trocken.


Unsere Tipps: Rucksack richtig packen

Wanderrucksäcke



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Infografik Wanderausruestung



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